Steilküste im Norden der Insel in Bewegung Risse und Abbrüche an Hiddenseer Steilküste
Hier veröffentlichen wir die aktuelle Pressemitteilung unseres Bürgermeisters Thomas Gens.
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| Der Abbruch hat einen Baum "gespalten" |
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„Nun sind unsere Befürchtungen eingetreten. Nur viel schlimmer und in riesiger
Dimension. Es haben sich tiefe Risse und Spalten an unserer gesamten Steilküste gebildet. Es kam bereits zu weitreichenden Absenkungen. Deshalb haben wir sofort den gesamten Hochuferbereich der Hiddenseer Steilküste gesperrt“, teilt der Bürgermeister Thomas Gens mit. Auch der nördliche Strand ist unpassierbar!
Erste Anzeichen von einem größeren Abbruch an der nördlichen Steilküste der Insel, hatten sich schon vor einigen Tagen gezeigt. Mitarbeiter der Gemeinde, der Polizei waren vor Ort. „Wir können die Dimension und Gefahren nicht ausreichend einschätzen, da die gesamte Steilküste in Bewegung erscheint“, so Bürgermeister Gens. Daher haben wir den zuständigen Mitarbeiter im Landkreis und Ordnungsamt informiert. Eine Erstsicherung ist vor Ort gewährleistet. Landkreis und Gemeinde werden in nächsten Tagen über weiteres
Vorgehen beraten.
„Hier müssen möglicherweise Geologen vor Ort eine Einschätzung der Lage vornehmen, da auch Auswirkungen auf touristische Wanderwege einzuschätzen sein werden.“
Der Hiddenseer Bürgermeister Gens warnt nochmals: „ Wir bitten vor allem unsere Gäste, die Gefahren an den Steilküsten nicht zu unterschätzen und sich an Gefahrenhinweise zu halten“.
Starke nördliche Winde und die hohen Wasserstände der Ostsee haben
an der Nord- und Westküste der Insel Hiddensee bereits erheblichen Schaden
angerichtet.
„Perspektivisch muss die Landes- und Bundespolitik hier Steilufer- und Küstenschutz leisten. Die Kostendiskussion ist kein Gegenargument, da abgetragenes Sediment im Fahrwasser im Bodden anlagert und künftig kostenintensive Baggermaßnahmen in gleichem Umfang erfordert“, so Thomas Gens.
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